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Die Fiktion kann eine treffendere Wahrheit erzeugen, als die alltägliche es ist, als die, die wir vor Augen haben.
— Federico Fellini
Die Fiktion kann eine treffendere Wahrheit erzeugen, als die alltägliche es ist, als die, die wir vor Augen haben.
— Federico Fellini
Matthias Leitner, Mitbegründer des Internetportals shabernak und Moderator beim Bayerischen Rundfunk, hat für den Münchner Radiosender M 94.5 u.a. den bayerischen Starregisseur Marcus H. Rosenmüller und Nachwuchsfilmer Rudi Gaul zum Thema bayerische Nouvelle Vague und zur Zukunft des bayerischen Independent-Kinos interviewt.
Zitat aus der Sendung:
„Projekte, die mit wenig Geld realisiert wurden und nicht auf Marktkalkül setzen, sind eine Tatsache. […] Denn was wirklich zählt, und was man entdecken will, sind doch Filme mit Herz, oder?“
Das Zimmer im Spiegel erzählt seine Geschichte in stilisierten Bildern, die an die Technicolor-Farben der Melodramen aus den 50er Jahren erinnern und schafft so einen ästhetisierten Kunstraum, in dem Realität und Traum fließend ineinander übergehen.
So wie die Jüdin Luisa im Dritten Reich als Ausgestoßene nicht mehr Teil der deutschen Alltagsrealität ist, so sind auch die Bilder, die Luisas Versteck lebendig werden lassen, eher Spiegel ihrer Sehnsüchte, Träume und Ängste als eine Visualisierung der historischen Realität.

Im August 2007 hat der Münchner Komponist und Sänger Konstantin Wecker in seinem Münchner Studio die Aufnahmen für den Soundtrack zum “Zimmer im Spiegel” abgeschlossen. Wecker unterstützt die studentische Filmproduktion, bei der er auch eine Sprechrrolle übernommen hat.
Zusammen mit seinem Bassist Lenz Retzer verfasste er sechs musikalische Themen, die im Gegensatz zu den klassischen Kompositionen von Beethoven und Tschaikowsky, die Luisa im Film hört, vom kleinen Widerstand im großen Krieg zeugen…