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Die Fiktion kann eine treffendere Wahrheit erzeugen, als die alltägliche es ist, als die, die wir vor Augen haben.
— Federico Fellini
Die Fiktion kann eine treffendere Wahrheit erzeugen, als die alltägliche es ist, als die, die wir vor Augen haben.
— Federico Fellini

Heute früh um vier Uhr ist sie gefallen, die letzte Klappe zu “ID-O”, dem neuen Kurzfilm von Ralph Glander. Produziert von der Federelis GmbH in Zusammenarbeit mit der Schattengewächs Filmproduktion, wurde der Film mit Kameramann Yoshi Heimrath und den Shoppen-Darstellern Oliver Bürgin und Patricia Aulitzky sowie Das Zimmer im Spiegel Darstellerin Kirstin Fischer (siehe Foto) in nur fünf Tagen in und um München erfolgreich abgedreht.
”ID-O” ist ein Film des Kampfes der Hauptfigur um ihre Identität, welcher den Zuschauer mit der Frage konfrontiert, inwiefern die Gesellschaft oder das Individuum selbst seine Identität konstituiert…

Dies ist ein Versuch, dem Realismus der so genannten „Berliner Schule“ unsere theoretische Auffassung des poetischen Films gegenüber zu stellen – dabei formulieren wir zwar noch keine „Münchner Schule“, wollen dafür aber einen lockeren Rahmen setzen. Was folgt ist eine erste Ideenskizze, die zur Diskussion anregen soll, sich in einer offenen Entwicklung befindet und einem stetigen Wandel unterliegt, den wir für jedermann sichtbar an dieser Stelle fortlaufend dokumentieren wollen: Brüche, die wir mit der Zeit im Text ausmachen, sollen genauso wie Streichungen, Verbesserungen und kritische Anmerkungen optisch sichtbar gemacht werden. Dies ist ein offener Prozess. Was wir bekommen, sind Momentaufnahmen, was wir sehen, ist keineswegs unumstößlich. […]