Das Zimmer im Spiegel

Das Zimmer im SpiegelAusgegrenzt von der Gesellschaft.Eingeschlossen auf engstem Raum.Wenn die Stille unerträglich wird…bis die Einsamkeit Zweifel weckt.Wenn der Terror den Alltag bestimmt……und die Bedrohung allgegenwärtig ist…bleibt nur ein Ausweg:Die Wirklichkeit beginnt in Deinen Träumen.

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Trailer:Das Zimmer im Spiegel

Besetzung

Kirstin Fischer (Luisa), Eva Wittenzellner (Judith), Maximilian Berger (Karl), Klaus Münster (Bassist)

Sprecher

Konstantin Wecker, Alfred Dorfer, Julia von Juni, Peter Rappenglück, Olaf Krätke, Suzanne Geyer, Wolf Euba, Georg Blüml, Michael Suttner, Sarah-Lavinia Schmidbauer

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Produktionsdaten und Stab

Titel: Das Zimmer im SpiegelGenre: phantastisches MelodramLänge: ca. 106 min.Format: HDV / FarbeVerleihMFA FilmDistributionVorproduktion: August 2006 bis Januar 2007Dreharbeiten: 13. Februar bis 30. März 2007Nachproduktion: April 2007 bis Januar 2009Produktionskosten: ca. 50 000 €Buch und Regie: Rudi GaulDramaturgie: Heiko VossSzenenbild: Gwendolyn HennKostüm: Barbara SchwarzKostümassistenz: Christina VogelGarderobe: Luzi KepperMaske: Nicole WeinfurtnerAusstattung: Christine Glaser, Tobias MaierBauten: Willi BergerKamera: Christian HartmannKameraassistenz/Second Unit: Jakob RennschmidLicht: Roman Rudholzner, Roman Meier, Sebastian Schneider, Yoshi Heimrath, Stefan SollichTon: Christopher Hollay, Jacopo Cioppi-Puhr u.a.Tonbearbeitung: Peter Giel, Phillip HaubSounddesign: Sebastian HeckmeierTonmischung: Maik Siegle, Sebastian HeckmeierSchnitt: David PurvianceVisual Effects: David Purviance, Patrick Proier, Florian EderMusik: Konstantin Wecker, Indigo Landscapes u.v.a.Filmplakat: Gwendolyn Henn, Sebastian PuiaProduktion: Schattengewächs Filmproduktion / Rudi Gaul, Isabella von Klass, Florian NöhbauerProduktionsleitung/PR: Isabella von KlassRegieassistenz: Stefan Najib, Anna HaslehnerAufnahmeleitung: Matthias LeitnerHerstellungsleitung: Stefan Najib, Matthias Leitner

Visueller Stil

Das Zimmer im Spiegel

Das Zimmer im Spiegel erzählt seine Geschichte in stilisierten Bildern, die an die Technicolor-Farben der Melodramen aus den 50er Jahren erinnern und schafft so einen ästhetisierten Kunstraum, in dem Realität und Traum fließend ineinander übergehen. So wie die Jüdin Luisa im Dritten Reich als Ausgestoßene nicht mehr Teil der deutschen Alltagsrealität ist, so sind auch die Bilder, die Luisas Versteck lebendig werden lassen, eher Spiegel ihrer Sehnsüchte, Träume und Ängste als eine Visualisierung der historischen Realität.Die satten Farben und das stilisierte Dekor erscheinen untypisch für einen Film über das Schicksal einer Jüdin im Dritten Reich. Sie verweisen vielmehr auf das Kino der 50er, dessen Leinwandhelden sich von der Auseinandersetzung mit der politischen Realität weg auf die Suche nach dem privaten Glück begeben– so wie sich auch Luisa, abgeschottet von der Wirklichkeit, in eine artifizielle Kunstwelt flüchtet, die schließlich tragischerweise jeden Bezug zur Wirklichkeit verliert.

Details zum Film

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